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Nachrichten

Familie Weigele in Uganda

Was man mit 9 engagierten Menschen machen kann

Familie Weigele in UgandaNeun Personen stiegen am 23.5. ins Flugzeug ein um das „Abenteuer Afrika“ zu erleben:
Matthias Weigele mit Laura und Pascal und die Eltern Doris und Gerhard. Albrecht Hannig mit Sohn Lukas und ich mit meiner Tochter Melissa. Für Matthias und mich war es nicht die erste Reise nach Afrika, und trotzdem hatten wir alle eine gewisse Vorfreude und ein Kribbeln im Bauch was da wohl auf uns zukommt. Gut gelandet verbrachten wir die erste Nacht in einem Hotel nah am Flughafen, um am nächsten Tag bei Tageslicht und Sonnenschein die Fahrt im Bus nach Tororo ausgiebig zu genießen, indem wir die vielen Eindrücke auf uns einwirken ließen.
Im Haus von Cor und Grace wurden wir herzlich empfangen, bezogen unsere Zimmer und fühlten uns gleich wie zuhause.
Die nächsten 7 Tage (außer Sonntag) verbrachten wir auf der Baustelle in Osia im Kinderdorf. Wir durften den 2. Schlafsaal auf dem 2. Bauabschnitt beginnen. Da hieß es anpacken: Mörtel, Steine, Mörtel… Für die meisten von uns war diese Art von Arbeit neu, aber wir hatten den Dreh schnell heraus und waren dann begeistert bei der Sache. Mit viel Freude beim Arbeiten in der Gemeinschaft , der heißen Sonne Afrikas trotzend, konnten wir am Ende nur staunen was wir geleistet hatten. Zwei Seitenwände waren ganz hochgezogen und der Rest der Mauern auf ca. 1,60m. Ein schönes Gefühl zu wissen, dass dort bald eine neue Gruppe von Waisenkindern ihr Zuhause haben wird.
Am Sonntag , den 30.5. durften wir noch einen tollen afrikanischen Gottesdienst, voller Freude, voller Musik , Fröhlichkeit und Leidenschaft für das Wort Gottes erleben. Das sind unvergessliche Eindrücke die bleiben.
Die restlichen 4 Tage waren für eine kleine Safari geplant. Einen Tag (ca. 8 h Fahrt) waren notwendig um in den „Murchinson Falls Park“ zu gelangen. Dort staunten wir nicht schlecht, als wir den Nil 45 Meter hinabstürzen sahen; welch gewaltige Wassermassen, welch Kräfte…
Während einer Bootsfahrt auf dem Nil, begeisterte uns die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt (Krokodile, Nashörner, Elefanten, …). Eine Safari -Fahrt am Morgen und am Spätnachmittag desselben Tages mit unserem Bus, war der letzte Programmpunkt am zweiten Tag. Löwen, Giraffen und unzählige andere Tiere wurden unermüdlich von uns allen voller Begeisterung fotografiert. Am nächsten Morgen begann unsere letzte Fahrt auf afrikanischen Straßen zum Flughafen um zurück in die Heimat zu fliegen.
Am Ende möchte ich ganz besonders betonen, wie wunder bar wir bei Cor und Grace versorgt wurden, bzw. mit welcher Freundlichkeit und Liebe wir aufgenommen wurden. Grace ist zudem eine ausgezeichnete Köchin und so mancher von uns ist eventuell mit etwas mehr auf den Rippen nach Hause gekommen.
Ich glaube aber, dass alle von uns etwas viel Schöneres mit nach Hause genommen haben: eine große Liebe zu dieser Arbeit, diesem Projekt und diesem schönen Land Afrika mit all seinen Facetten.
Dagmar Hablizel

geschrieben von Dagmar Hablizel am 12.07.10, 04:18.


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